Lust auf Wissenschaft bei Kaffee? Bei den kostenlosen Science Cafés diskutierst du mit Experten und Expertinnen!
Kurze Inputs von Expert*innen geben Anstoß für interaktive Auseinandersetzungen – gemeinsam wird reflektiert, diskutiert und philosophiert. Science Cafés fördern den Dialog zwischen Wissenschaft*innen und Bürger*innen. An diesen interaktiven Lernorten können sich Interessierte ohne Vorkenntnisse mit Forschungsinhalten vertraut machen. Mehr zum Format Science Café von Commit findest du HIER.
Zu diesem Science Café:
Die Erwerbskarriere von Müttern hat einen Einfluss darauf, wie groß der Gender Pay Gap ihrer Kinder einmal sein wird. Der Gender Pay Gap, zu deutsch geschlechtsspezifische Lohnlücke, bezeichnet den Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst zwischen Frauen und Männern.
René Böheim hat genau das erforscht. Er hat sich zum einen angesehen wie sehr das Einkommen bei österreichischen Frauen auf Grund von Kindern zurückgeht und das international verglichen. Zum andern hat er auch untersucht, wie es sich auf den Gender Pay Gap der Kinder auswirkt, ob Mütter erwerbstätig waren oder nicht. Aber auch regionale Komponenten, ob Kinder eher in einer liberalen oder konservativ geprägten Region aufwachsen, spielen laut Studienergebnissen eine Rolle beim Gender Pay Gap.
Zum Vortragenden:
René Böheim ist Universitätsassistent am Institut für Volkswirtschaftslehre Linz (seit 2002). Studium an der WU Wien, IHS und Universität Essex (UK). Forschungsaufenthalte u.a. an den Universitäten München, Berkeley und Harvard. Gastprofessuren an der WU Wien und der Universität Graz. Wissenschaftlicher Konsulent am WIFO Wien. Sein Forschungsschwerpunkt ist die empirische Arbeitsmarktforschung, insbes. geschlechtsspezifische Unterschiede. Dazu hat er unter anderem Publikationen zum gender wage gap veröffentlicht. Seine Publiktionen sind HIER gelistet.
Wissenschaft im Dialog ist ein Projekt von commit. Dieses Science Café findet in Kooperation mit dem Freien Radio Freistadt und Fraustadt Freistadt statt.
Gefördert vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung;
erwachsenenbildung.at